Das Gehirn und die Nutzung vom geistigen Potential 
 
Das menschliche Gehirn besteht aus zwei Gehirnhälften. Die linke Gehirnhälfte ist der männliche Teil und ist primär unser Intellekt der für die Logik, Mathematik und Wissenschaft zuständig ist. Er ist der analytische Teil für die Lösung sachlicher, irdischer Probleme und Herausforderungen. Die rechte Gehirnhälfte ist der  weibliche kreative Teil und ist primär für

Gefühle, Intuition, ganzheitliche Intelligenz und Mitgefühl zuständig. Das Geschlechter entweder in die analytische oder emotionale Richtung tendieren ist klar und natürlich. Und um geistig frei zu sein müssen beide Gehirnhälften im Gleichgewicht sein. Die Natur hat es so vorgesehen, dass sich beide ergänzen und im Einklang sind. Nur wenn man beide Gehirnhälften gleichermaßen nutzt, kann man seine geistige Kapazität voll erfahren. 

Folgen eines unausgeglichenen Gehirns 
 
Dominiert die linke Gehirnhälfte wird man durch das Reptiliengehirn geleitet. Man ist triebgesteuert und emotionslos. Es gibt kognitive Fähigkeiten aber kein oder nur wenig Bewusstsein und man kümmert sich hauptsächlich um den eigenen Überlebensinstinkt. Das Verhalten ähnelt einem Tier, man geht zur Arbeit und bekommt sein Geld, in der Hoffnung irgendwann mal mehr Geld zu bekommen. Dominiert hingegen die rechte Gehirnhälfte wird man durch Angst und Emotionen geleitet. Der Gedanke verkümmert dass man selbst ein Mensch ist der bestimmte Rechte hat. Dies führt unter anderem zu primitiven religiösen Glauben. Aber Glaube ist immer etwas ohne Wissen dahinter, ohne eine Idee zu hinterfragen. Es gibt keine Filter mehr und man beginnt alles blind zu akzeptieren. Einerseits ist alles außer Gottes Geboten inakzeptabel aber auf der anderen Seite ist es ok wenn der Bundestag jede Woche willkürliche Gesetze beschließt. Man ist gegen Billiglohnländer und gegen die Kinderarbeit aber bestellt Sachen aus China und unterstützt dadurch diesen Vorgang. Oder man ist gegen die Abholzung der Regenwälder aber möchte jeden Morgen seine Zeitung haben. In der man dann nachlesen kann wie schlecht es mit unseren Regenwäldern aussieht. Es fehlen einfach die logischen Argumente und das Einheitsbewusstsein um dies zu unterbinden. Erst durch die Balance beider Gehirnhälften ist es möglich ganzheitlich zu denken und zu handeln.

Wie kann so ein Ungleichgewicht entstehen? 
 
Zum Einen entsteht das Ungleichgewicht durch Ernährung. Die Chemie in der Nahrung bringt ein Ungleichgewicht in unsere bio-chemischen Abläufe. Ob das nun bewusst so gemacht wurde oder nicht kann jeder selbst interpretieren, wie er oder sie es möchte. Fakt ist aber das es irgendetwas verändert, denn unsere modernen Volkskrankheiten lügen nicht. Es gibt erregende und hemmende Systeme und Botenstoffe und im Normalzustand ergänzen sich diese. Durch bestimmte Nahrungsmittel werden diese Systeme ins Ungleichgewicht gebracht. Es kommen dann beispielsweise mehr erregende Botenstoffe in den Neuronen an, was ein Ungleichgewicht erzeugt und sie darüber hinaus auf Dauer auch noch durch Überlastung zerstören.  Zum Anderen wird durch unser Bildungssystem und die Erziehung ein Ungleichgewicht erschaffen. Wir haben nur ein Unterrichtsfach das ausschließlich die rechte Gehirnhälfte beansprucht – Kunst. Alle anderen Fächer beanspruchen beide Gehirnhälften bzw. überwiegend die Linke.  Man könnte auch sagen, dass die Linke die böse, negative lebenszerstörende Gehirnhälfte ist. Und das die Rechte die gute, positive lebenserschaffende Gehirnhälfte ist. Wird  Jahrelang nur die linke Gehirnhälfte

trainiert, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, dass wir dabei sind unseren Planeten zu zerstören. Durch das Bildungssystem nehmen wir unseren Kindern ihre Freiheit und ihre Kindheit. Wir lassen zu, das sie immer mehr Hausaufgaben machen müssen und wir lassen zu, dass sie immer mehr Stress haben. So entwickeln sich negative Denk,- und Verhaltensmuster. Wir verbieten ihnen zu spielen und sagen ihnen was sie zu lernen haben.

Können wir sie nicht selbst entscheiden lassen was sie wann lernen möchten? Wir sind der Meinung, dass ein Kind dann am besten etwas lernt, wenn es selbst die Lust dazu hat. Dann steckt Freude und Begeisterung dahinter. Prof. Dr. Gerald Hüther fand bei seiner Hirnforschung etwas Erstaunliches heraus. Sagen wir unseren Kindern dass sie aufhören sollen zu spielen und stattdessen etwas lernen müssen, dann aktivieren sich dieselben Hirnareale wie wenn man ihnen körperlichen Schmerz zufügt.

Tipps zum Ausgleich beider Gehirnhälften  
 

  • Biologische pflanzenbasierte ausgewogene Ernährung 

  • Meditation (mehr darüber erfährst du hier bei Meditation)

  • Yoga (mehr dazu findest du hier)

  • Lerne deine schwache Körperseite zu benutzen 

  (Zähne mit der anderen Hand putzen; Besteck andersrum nehmen etc.)

 

  • Fördere deine Kreativität